Angebote für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

Die Lebenshilfe Gießen e.V. möchte neue und zielgerichtete Angebote für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen schaffen.

Erworbene Hirnschädigungen treten meist erst in späteren Lebensaltern auf. Dadurch verändert sich für die Betroffenen ihr gesamtes Leben. Frühere Kenntnisse und Fähigkeiten sind noch in Teilen vorhanden und auch bewusst, können aber nicht regelmäßig angewendet werden. Dies führt häufig zu Depressionen, Ängsten und weiteren psychischen Erkrankungen. In den regulären Angeboten für Menschen mit Behinderungen fühlen sie sich dann auch fehl am Platz. Es kommt sowohl zu Überforderungen als auch Unterforderungen vor allem in den Werkstätten.

Die Lebenshilfe bietet bereits in Klein-Linden eine Tagesstätte für MEHS-Betroffene Dieses Angebot reicht alleine jedoch nicht aus und soll ausgebaut und ergänzt werden. Dazu müssen wir herausfinden, wie viele Menschen Interesse daran haben und was genau benötigt und gewünscht wird.

Falls Sie also selbst oder einer Ihrer Angehörigen betroffen sind und sich Unterstützung wünschen, wenden Sie sich bitte an uns.

Zu den Ursachen für erworbene Hirnschädigungen gehören:

  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirntrauma, zum Beispiel durch Unfälle
  • Subarachnoidalblutung, das sind Blutungen im Bereich des Gehirns
  • zerebrale Hypoxie, das bedeutet, dass das Gehirn über längere Zeit nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wurde
  • Hirntumor
  • Enzephalitis oder Meningitis, das sind Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhaut