Gießener Schwätzer

Seit diesem Jahr gibt es den „Gießener Schwätzer“. Das ist eine unabhängige Straßen- und Kulturzeitung. Hier kommen unterschiedliche Menschen aus der Innenstadt zu Wort. Die Idee dazu stammte von der Sozialpädagogin Gertrud Monninger von der „Brücke“. Das ist eine Fachberatungsstelle für wohnungslose Menschen. Sie führte  interessierte Mitglieder der Gießener Straßenszenen und Mitarbeitende des Gießener Kulturlebens und der Sozialarbeit zusammen. Stadt-Mit-Plan unterstützt das Projekt als Herausgeber.

Ziel dieser Zeitung ist es, das Gespräch zwischen den unterschiedlichen Gruppen, die in der Innenstadt leben oder sich dort aufhalten  zu eröffnen. Damit sie sich gegenseitig kennen- und verstehen lernen können.

Alle zwei Wochen trifft sich die sehr engagierte und offene Redaktion im Jokus. Mitmachen dürfen alle, die gerne schreiben, zeichnen, fotografieren, dichten, mit anderen Menschen sprechen oder auch einfach gute Ideen für die Zeitung haben. Die Redaktion freut sich über Verstärkung! In den ersten Ausgaben sollen Themen  wie zum Beispiel „Begegnungen“, „Wohnen“ oder auch „Substanzkonsum“ behandelt werden.

Die Redaktionsarbeit an der Straßen- und Kulturzeitung „Gießener Schwätzer“ zeigt, dass unterschiedliche Personengruppen über gemeinsame Projekte  zusammen finden können.